Lottolexikon von A bis Z

Lotto spielen ist nicht nur Zahlen tippen. Wer Lotto spielt, muss sich mit Fachbegriffen und Spielvarianten auseinandersetzen. Das Lexikon gibt eine kurze und klare Übersicht, damit Sie sich im Lotto-Dschungel einfach und schnell zurechtfinden.

A

Altersbeschränkung: Bei Lotto 6aus49 gilt, wie bei anderen Glücksspielen auch, eine Teilnahme erst ab dem Erreichen des 18. Lebensjahrs.

Annahmeschluss: Der Begriff Annahmeschluss beschreibt den spätesten Zeitpunkt, zu dem ein Tipp abgeben werden muss, um noch gültig zu sein. Bei Lotto 6aus49 ist das bei den meisten Onlineportalen eine Stunde vor der Ziehung. Lotto6aus49 wird am Mittwoch um 18.25 Uhr und am Samstag um 19.25Uhr MEZ gezogen.

Abo: Das Abonnement definiert eine persönlich festgelegte zeitliche Dauer. Während dieser Dauer behält ein Tippschein seine Gültigkeit. Der Spieler nimmt dann ganz automatisch an allen Ziehungen teil, die von dem jeweiligen Abo abgedeckt werden. So kann keine Ziehung verpasst werden.

B

Buchmacher: Heutzutage gibt es viele Online-Portale, um auf Lottoziehungen zu tippen. Der Buchmacher ist derjenige, der Wetten auf die Lottoergebnisse oder andere Ereignisse abgibt.

D

Dauerschein: Auch Laufzeitschein genannt. Hier hat ein Spieler die Möglichkeit, beliebig lang mit dem selben Schein zu spielen. Online ist der Dauerschein mit einem Abonnement zu vergleichen.

Deutsches Lotto und Toto-Block: kurz gesagt "DLTB" ist der Zusammenschluss der Lottogesellschaften der einzelnen Bundesländer in Deutschland.

E

Einsendeschluss: Im Online-Bereich wird der Begriff Einsendeschluss häufig mit ESS abgekürzt und entspricht dem Annahmeschluss. Also dem spätesten Zeitpunkt, an dem ein Tipp für eine ausgewählte Ziehung abgegeben werden muss.

F

Feld: In einem so genannten Feld markiert der Spieler seinen Tipp. Im deutschen Lotto 6aus49 besteht ein solcher Tipp aus 6 Zahlen, die der Spieler in diesem Tipp Feld markiert. Pro Lottoschein können bis zu 12 Felder gespielt werden.

Förderprojekte: Dieses Spielangebot ist nicht darauf ausgerichtet einen Gewinn zu generieren, sondern es wird ein gewisser Prozentsatz an ein Förderprojekt mit gemeinnützigen Charakter ausgezahlt. Dazu gehört in Deutschland die Glücksspirale.

G

Gewinn: Es ist der absolute Geldwert des potenziellen Gewinns, den Sie in einem bestimmten Spiel gewinnen können. Jede gewinnende Klasse in der Lotterie hat ihren eigenen vorbestimmten Geldpreis.

Gewinnklassen: Die Gewinnsumme wird über die Zugehörigkeit zu einer Gewinnklasse ermittelt. Für jede Klasse wurde genau definiert, welche Anforderungen ein Spieler erfüllen muss, um ihr anzugehören. Beim Lotto 6aus49 gibt es 9 Gewinnklassen. Gewinnklasse I entspricht 6 Richtige Zahlen in einem Feld plus Superzahl. Auch die Zusatzoptionen Spiel 77 und Super 6 regulieren ihre Gewinnsummen nach Gewinnklassen.

Glücksspirale: Die Glücksspirale ist– eine so genannte Nummernlotterie und kann auf dem normalen Lottoschein mitgespielt werden. Jede Gewinnklasse hat eine eigene Nummer. Der höchste Gewinn ist eine Monatsrente in Höhe von 10.000,00 Euro auf 20 Jahre.

H

Hochquotenlotterie: Ein Lottospiel mit sehr hohen wöchentlich Quoten. Je höher der Jackpot ist, desto besser ist die Quote in der höchsten Gewinnklasse. Lotto 6 aus 49 ist nicht einer Hochquotenlotterie.

Höchstgewinn: Egal an welchem Spiel des Deutschen Lotto- und Totoblocks teilgenommen wird, existiert eine Maximalsumme, die als Gewinn von der jeweiligen Offline Annahmestelle ausgezahlt werden kann und darf. Der Vorteil beim Online Spielen ist, dass es keine Grenze nach oben gibt. Der Gewinn wird garantiert ausgezahlt.

J

Jackpot: Der Begriff kommt aus dem englischen und bedeutet „Spieltopf“. Ein bestimmter Anteil der Lotterieeinsätze fließt in den sogenannten Spieltopf. Seine Größe ist davon abhängig, wie schnell er geknackt wird und wie viele Mitspieler es gibt. Die Jackpot-Summe bleibt im Pot, falls kein Spieler den Hauptpreis gewonnen hat. In der nächsten Zeichnung wird die Summe akkumuliert.

L

Laufzeit: Die Bezeichnung Laufzeit steht beim Lottospielen zum einen für die Zeitspanne bei Dauerscheinen. Aber auch Abos sind mit einer Laufzeit verbunden. Dabei gilt es die Laufzeit und die Kündigungsfrist genau im Auge zu behalten.

Lotto 6aus49: Der Name steht für Deutschlands Lottospiel des Deutsche Lotto- und Totoblocks. Die Ziehungen finden am Mittwoch- und am Samstagabend via Internet-Livestream statt. Zusätzlich zur Ziehung der sechs Gewinnzahlen wird aus den Zahlen 0 bis 9 eine Superzahl gezogen. Die teilnehmende Superzahl des Spielers ist die letzte Ziffer der siebenstelligen Spielscheinnummer. Zusätzlich kann man an den Optionen Super 6, Spiel 77 und der Glücksspirale teilnehmen. Zur Teilnahme am Spiel 77 und der Glücksspirale dient die gesamte Spielscheinnummer, bei Super 6 spielen die letzten sechs Ziffern eine Rolle.

M

Mehrwochenlos: siehe Dauerschein. Der Begriff Mehrwochenlos steht für die gleiche Definition. Mustertipp: Ein Mustertipp kann eine Beispiel-Darstellung sein, um neuen Spielern zu zeigen, wie man einen Tippschein richtig ausfüllt. Profi-Lottospieler bezeichnen mit einem Mustertipp jedoch eine angekreuzte Zahlenkombination, wenn sie ein Muster aufzeigt. Das können Rauten, Herzen oder sonstiges sein.

N

Normalschein: Auch bei einem Normalschein kann der Spieler sein Kreuz beim Lotto am Mittwoch oder Samstag, oder auch bei beiden Lotterien setzen. Im Unterschied zu einem Abo oder einem Dauerschein ist auf einem Normalschein eine Maximaldauer von acht Wochen vorgesehen. Dann muss ein neuer Tippschein ausgefüllt werden.

O

Oddset: Oddset bezeichnet die Sportwette des deutschen staatlichen Toto- und Lotto-Blocks.

P

Payout: Payouts ist die englische Bezeichnung für „Auszahlung“. Der englische Begriff ist in der Lottoszene immer mehr etabliert. Gewinnauszahlungen des DLTB erfolgen auf verschiedene Weisen. Profite bis zu 500€ werden direkt von der Annahmestelle oder Kiosk ausgezahlt, also jedem Ort, an dem es auch möglich ist Lotto zu spielen. Alles was darüber liegt erfolgt per Überweisung.

Q

Quick-Tipp: Quick-Tipp bezeichnet ein spezielles Tipp Angebot. Der Spieler muss nicht selbst die 6 gewünschten Zahlen auswählen. Das übernimmt in diesem Fall der Zufallsgenerator für ihn.

Quicklotto: Diesem Begriff begegnet man meist im Onlinebereich. Er taucht auf, wenn Anbieter versuchen den Aufwand einer Lottoteilnahme so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Die Begrifflichkeit Quicklotto ist allerdings nicht geschützt.

Quote: Gewinnquoten stellen den Multiplikator dar, mit dem der monetäre Einsatz multipliziert wird, um den Gewinn zu errechnen. Eine Quote von 2,00 heißt, dass sich der Einsatz bei einem möglichen Gewinn verdoppelt. Aber der Einsatz muss am Ende wieder abgezogen werden.

R

Rentenlotterie: Die Glücksspirale ist zum Beispiel eine so genannte Rentenlotterie, weil der Hauptgewinn nicht eine einmalige Auszahlung ist. Der Gewinn wird als monatlicher Betrag ausgezahlt. Durch die Ähnlichkeit zur Rente kam der Name zu Stande.

S

Sonderauslosung: Damit werden zusätzliche Gewinnangebote bezeichnet. Die Preise bei Sonderauslosungen können Geld- oder Sachgewinne sein. Sonderauslosungen finden häufig auch im Zusammenhang mit kalendarischen Besonderheiten statt, wie zum Beispiel Weihnachten oder Neujahr.

Spielgemeinschaft: Ein Zusammenschluss mehrerer Spieler zu einem gemeinsamen Vorteil. Um die Chancen zu erhöhen gibt es z. B. das Vollsystem, welches ein dichtes Abdecken möglichst vieler Zahlenkombinationen gewährleistet. Die Gewinnchancen können so steigen, der Gewinn muss aber dementsprechend auch geteilt werden.

Spielscheinnummer: Jeder Lottoschein ist mit einer Nummer versehen. Diese wird Spielscheinnummer oder Losnummer genannt. Online können die Spieler die Spielscheinnummer sogar selbst auswählen. Bei Lotto 6aus49 fungiert die gesamte siebenstellige Zahl als Losnummer für die Zusatzlotterie Spiel 77.

Stammschein: Ein Stammschein bezeichnet einen Normalschein, wenn er für mehrere Wochen benutzt wird. Ergo: ein Dauerschein mit einer Dauer von 8 Wochen. Im Onlinebereich gibt es meist andere Bezeichnungen. Hier ist von Dauerlosen oder Abonnements die Rede.

Superzahl: Die Superzahl bzw. Zusatzzahl wird gebraucht, um den Jackpot der höchsten Gewinnklasse zu gewinnen. Die Superzahl macht hierbei den Unterschied zwischen der Gewinnklasse I und der Gewinnklasse II aus. Bei Gewinnklasse II reichen 6 richtige Zahlen innerhalb eines Tippfeldes ohne die Superzahl. Die Superzahl ist immer die letzte Zahl der jeweiligen Losnummer eines Tippscheins und nur online frei wählbar.

Systemschein: Im Lottospiel ist damit eine Organisation der persönlichen Tipps bezeichnet, die von einem bestimmten Anbieter voll automatisiert angeboten wird. Dies kann zum Beispiel das automatische Eintragen aller möglichen Kombinationen sein, ohne dass der Spieler etwas dafür tun muss. Im Spiel 6aus49 wählt der Spieler 6 Zahlen in einem Feld von insgesamt 49 aus. Die DLTB bietet interessante Systeme basierend auf Systemscheinen.

T

Teilnahmebedingungen: Die Teilnahmebedingungen sind die Konditionen, welche ein Lotto-Anbieter definiert und von rechtlicher Relevanz sind. Jeder Gewinnspielteilnehmer muss diesen zustimmen, um bei einem Lottospiel mitmachen zu dürfen. Zum Beispiel gehört die Altersbedingung dazu.

Teilnahmeschluss: siehe Annahmeschluss

Tipp Feld: siehe Feld

Tippscheingebühr: Eine Tippscheingebühr wird sowohl Online als auch an den zahlreichen Annahmestellen entrichtet und für jeden ausgefüllten Spielschein bezahlt. Die Höhe ist unabhängig davon, wie viele Tippfelder auf dem jeweiligen Lottoschein ausgefüllt wurden. Die Tippscheingebühr muss zusätzlich zum eigentlichen Preis für die Teilnahme bezahlt werden. Denn jedes Lottospiel hat selbst eine Teilnahmegebühr. Dieser Betrag wird pro Tipp gezahlt. Mit Normalschein hat der Spieler die Möglichkeit bis zu 12 Zahlenkombinationen.

Totalisatorenprinzip: Unter anderem bedeutet dieses Prinzip, dass alle Gewinnsummen von den Teilnehmern selbst getragen werden. Die Ausschüttungs orientieren sich also an den Einnahmen des Anbieter. In Deutsches Lotterie wird die 1/2 der entrichteten Spieleinsätze direkt als Gewinnsumme wieder ausgeschüttet.

U

UWG: Das UWG ist das Gesetz zum Schutz vor unlauterem Wettbewerb. Das UWG soll hauptsächlich seriöse Anbieter von den so genannten „schwarzen Schafen“ abgrenzen. Genauer gesagt handelt es sich um Fälle des unlauteren Wettbewerbs, wenn die Teilnahmebedingungen zum Beispiel nicht klar geregelt sind oder der Inhalt nicht der Wahrheit entspricht. Die zentrale Aufgabe des UWG hierbei ist die Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs zum Schutz der Verbraucher.

V

Vollsystem: Ein Vollsystem ist eine erweiterte Form des üblichen Tippspiels. Beim Lotto 6azs49 gibt es sieben verschiedene Optionen. Bei einem einfachen Spiel wählt der Teilnehmer sechs Zahlen in einem bestimmten Feld aus. Ein Beispiel: bei dem Vollsystem 007 tippt der Spieler sieben statt nur sechs Zahlen und markiert diese im gewünschten Lotto-Feld. Das Systemspiel erkennt diese sieben Zahlen nun automatisch auch als sieben Spiele an und meldet diese selbstständig für sie an.

Z

Ziehung: Bei einer Ziehung werden die jeweiligen Gewinner bei einer Zahlenlotterie ermittelt. Die bekannteste Ziehung in Deutschland ist die des Spiels 6aus49 statt. Zweimal die Woche, am Mittwoch und am Samstag, finden Ziehungen statt. Insgesamt werden 50 Prozent der Tippeinnahmen des Veranstalters als Gewinn ausgeschüttet. Sollte es in den ersten beiden Gewinnklassen keinen Spieler geben, der die richtigen Zahlen getippt hat, bildet sich ein Jackpot. Dieser steigt so lange weiter an, bis letztendlich ein Spieler die gezogenen Zahlen korrekt prognostiziert hat. Nach der 12. Ziehung finden so genannte Zwangsausschüttungen statt.

Zusatzzahl: Beziehe dich auf die Definition für "superzahl"

Zwangsausschüttung: Eine garantierte Auszahlung findet immer dann, wenn in zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Lotto-Jackpot nicht geknackt worden ist. Gewinnt jedoch kein Spieler in der Gewinnklasse 1 (6 Richtige plus Superzahl), wird der Jackpot in die Klasse 2 (6 Richtige) geschüttet. Bleibt diese auch unbesetzt, erhält die nächst niedrigere Gewinnklasse den Jackpot (5 Richtige plus Superzahl) usw.

Autor: Andreas

Datum: 8.2.2018